Verknoten um jeden Preis? Was würden die alten Yogis dazu sagen?

Um die Wirkung der Yogapraxis zu erfahren, musst du nicht in jede noch so komplexe Körperhaltung hineingehen. In den Medien wird häufig Yoga mit dem Bild der Perfektion, schlanker Menschen in farblich abgestimmter Yogabekleidung dargestellt.

Diese Assoziation der Werbung scheint Menschen anzuziehen und führt sie in die Versuchung sich mit dem Bild zu identifizieren. Sie streben danach und strengen sich für diese ästhetisch aussehende Yogaposition (Asana) an.

Doch Yoga bedeutet Geist und Körper in Harmonie zu bringen. Das Sanskritwort „Asana“ bedeutet im „Rajajoga“ eigentlich Sitzposition. Die alten Yogaweisen die vor tausenden von Jahren versucht haben den Geist zu zähmen erkannten, das stundenlanges Sitzen in der Meditation für den Körper dauerhaft zu anstrengend ist.

So begannen sie ihren Körper zu kräftigen, um ihn für die Meditation gesund und kraftvoll zu erhalten. Es geht im Yoga nicht allein darum Muskeln aufzubauen und ästhetische Yogaposen darzustellen. Es geht um unseren Geist.

Die Mischung daraus ergibt eine wunderbare Ergänzung. Das geht auch ohne rosafarbener Bekleidung. Mit sanften Körperübungen die auch weniger trainiert aussehende Mensch praktizieren können. Die gesundheitlichen Aspekte des Yoga kannst du mit dem „mittleren Weg“ ebenso gut erfahren.

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3 gute Gründe um Yoga zu praktizieren! 2 Gründe wann Yogaübungen schaden können.

Die gute Nachricht:

1. Yogaübungen schonen den Körper da keine Stoßbelastungen auf die Gelenke einwirken, wie beispielsweise beim Joggen. Richtig ausgeführt werden Muskeln gestärkt und durch sanfte Dehnungen Spannungen aufgelöst.

2. Die Atmung die zusammen mit den Bewegungsabläufen koordiniert wird, erhöht das Körperbewusstsein schon nach den ersten Stunden. Sich seines Körpers und seines Atems bewusst zu sein, bedeutet weniger Anspannung und die Atmung vertieft sich auf natürliche Weise.

3. Geistig übermäßige Aktivitäten werden spürbar weniger, wenn du entspannt bist.

Nun die schlechte Nachricht:

1. Überdehnungen durch zu viel Ehrgeiz und Ungeduld. Verkürzte Muskeln u.a. verhindern jedoch die Tiefe und Intensität in eine Körperstellung hinein zu gehen.  Einige Menschen versuchen trotzdem weiter zu gehen und richten damit Schaden am Gelenk an.

2. Falsch ausgeführte Asanas (Körperhaltungen) sind z.B.: Der Nacken ist gestaucht oder überstreckt, die Schultern hochgezogen, zu weit im Hohlkreuz, Hüfte und Knie übermäßig falsch verdreht. Dennoch wird die Stellung lang gehalten und verkrampft in krummer Position beibehalten. Muskelkater, Muskelzerrung und unter Umständen kann es dann zu einem Bandscheibenvorfall kommen.

Sanft beginnen und allmählich steigern ist der bessere Weg. Richtig ausgeführte Körperhaltungen beachten, dann werden die Wirkungen des Yoga in allen Aspekten zur Entfaltung kommen.

Warum Vani Devi?

Es ist ein spiritueller Name, der mir durch eine Mantraweihe verliehen wurde.

Warum mich gerade das Mantra von Saraswati angezogen hat?

Musik und schöne Künste sind eines der Mittelpunkte und Wissen und Weisheit weiterzugeben einer der schönsten Aufgaben.

Vani heißt: Musik, Klang, Laut, Ton, Stimme , auch Rede und Worte.

Dargestellt wird sie in einem weißen Gewand mit einer Vina (einem indischen Saiteninstrument) Ihr Name ist Saraswati und Vani Devi ist ein Beiname von ihr.

Sie die Göttin von Beredsamkeit, Weisheit, Musik und schönen Künsten.